Institut für Rechtsmedizin · Frankfurter Straße 58 · 35392 Gießen +49 (0)641 99-41411 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Termine nach Vereinbarung

Forensisches Konsil Gießen – FoKoGi

VERTRAULICH · FACHKUNDIG · AN IHRER SEITE

Gerichtsverwertbare Beweissicherung und Hilfe nach Gewalterfahrung

Das Forensische Konsil Gießen (FoKoGi) unterstützt von Gewalt betroffene Menschen. Es bietet ihnen die Möglichkeit, Verletzungen ohne Anzeige bei der Polizei gerichtsverwertbar dokumentieren zu lassen.

Für viele von Gewalt betroffene Menschen ist eine Strafanzeige bei der Polizei ein schwerer Schritt und die Entscheidung dazu nicht leicht – schon gar nicht unmittelbar nach erlebter Gewalt.

Sie müssen sich noch nicht für eine Anzeige entscheiden – wir unterstützen Sie vertraulich und ohne Druck.

Was können Sie nach erfolgter Gewalt tun?

Möglichkeit 1

Anzeige bei der Polizei

Grundsätzlich besteht für Sie zu jeder Zeit die Möglichkeit, Anzeige bei einer Polizeidienststelle in Ihrer Nähe zu erstatten. Die Polizei leitet dann die für das Verfahren notwendigen Schritte ein. Die Polizei kann z.B. eine Dokumentation ihrer Verletzungen im Rahmen einer rechtsmedizinischen Untersuchung in Auftrag geben oder Sie ggf. in eine Klinik begleiten.

Möglichkeit 2

Vertrauliche Spurensicherung

Ohne Anzeige bei der Polizei

Wenden Sie sich direkt an uns oder eine unserer Partnerkliniken. Es erfolgt dann eine vertrauliche, gerichtsverwertbare und fachkundige Dokumentation aller relevanten Befunde durch speziell geschulte Ärzte.

Bei der vertraulichen Spurensicherung handelt es sich in Hessen um eine Leistung der gesetzlichen und privaten Krankenkassen, sodass für Sie keine Kosten entstehen. Für alle Nicht-Versicherten Personen übernimmt das Land Hessen die Kosten für eine vertrauliche Spurensicherung.

Die Dokumentation und Fotos der Verletzungen sowie ggf. gesicherte Spuren werden im Institut für Rechtsmedizin in Gießen für Sie sicher und vertraulich aufbewahrt. Dadurch gewinnen Sie Zeit, um sich für oder gegen eine Anzeige bei der Polizei zu entscheiden.

Ihr nächster Schritt

Sie möchten Kontakt aufnehmen oder Unterlagen übermitteln?


Beratung und Hilfestellen

Links zu Beratungsangeboten, Hilfestellen und weiterführenden Informationen. Über die Pfeile können Sie durch die Linktipps blättern.

  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

    Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

    Bundesweite Beratung für Frauen nach Gewalterfahrungen – anonym, kostenfrei und rund um die Uhr.

    116 016

  • Justus-Liebig-Universität Gießen

    Justus-Liebig-Universität Gießen

    Informationen zu Forschung, Studium und den Fachbereichen der Justus-Liebig-Universität Gießen.

  • Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt

    Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt

    Beratung und Unterstützung bei sexualisierter, körperlicher und digitaler Gewalt – auch für Angehörige und Fachkräfte.

  • Schutzambulanz Fulda

    Schutzambulanz Fulda

    Informationen zu Unterstützung und Dokumentation nach Gewalterfahrungen beim Landkreis Fulda.

  • Hessisches Sozialministerium

    Hessisches Sozialministerium

    Informationen des Landes Hessen zu sozialen Themen und Unterstützungsangeboten.

  • Mädchen in Hessen

    Mädchen in Hessen

    Beratungsstellen, Kontakte und Hilfsangebote für Mädchen in Hessen.

  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“

    Hilfetelefon „Schwangere in Not“

    Anonyme und kostenlose Beratung vor und nach der Geburt – rund um die Uhr unter 0800 40 40 020.

  • Von wegen Ehre

    Von wegen Ehre

    Beratungsstellen und Unterstützung bei Zwangsheirat und Gewalt im Namen der „Ehre“.

  • Hilfetelefon „Gewalt an Männern“

    Hilfetelefon „Gewalt an Männern“

    Beratung und Unterstützung für Männer, die Gewalt erleben oder erlebt haben.

    Weitere Links

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